oberflächennahe
GEOTHERMIE
Erdwärme mit Wärmepumpen zur Raumheizung genutzt
Technisches Prinzip

Hier wird zwischen oberflächennaher Geothermie und Tiefen-Geothermie unterschieden. Für Privathaushalte interessant ist die oberflächennahe Geothermie, die die Tatsache nutzt, dass ab ca. 1,50m Tiefe eine konstante, frostfreie Temperatur herrscht.
Dem Boden wird über ein Kühl-, in diesem Fall besser Wärmemittel Energie entzogen, die mittels einer Wärmepumpe, einer Art "umgekehrter Kühlschrank", zur Raumheizung nutzbar gemacht wird.
Technischer ausgedrückt: Vorhandene Wärme wird über dei Schritte Verdampfung, Verdichtung, Kondensation, Expansion transformiert.
Anders als bei Solarthermie und Photovoltaik wird relativ viel Energie zugeführt.
Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe richtet sich im Wesentlichen danach, wie sich die zugeführte Energie durch ihren Einsatz vervielfacht. (Jahresarbeitszahl)
Die Temperatur der Wärmequelle ist in der Regel niedriger als die des Nutzers, z.B. einer Fußbodenheizung, aber je kleiner die Differenz ist, desto besser.

Konstruktion
monovalente Wärmepumpe ohne zusätzliche Heizung
bivalente Wärmepumpe

mit unterstützender Zusatzheizung

Wirkungsgrad ca. 50 %
Kennzahl ist die Jahresarbeitszahl, das Verhältnis von abgegebener zu zugeführter Energie.
Sie sollte mindestens 3, besser 4,5 - 5,5 betragen.
mögliche Nutzung
Raumheizung (+ Kühlung) gut geeignet; Vorlauftemperatur sollte möglichst gering sein, d.h. z.B. Fußbodenheizung
Warmwasserbereitung

nicht gut geeignet

Stromerzeugung nur in Kraftwerken
Einsatz im Rheinland Überall gut möglich
Eignung Alt-/Neubau
nachträglicher Einbau schwieriger, da mit erheblichen Erdarbeiten verbunden
Neubau ja
Lage/ Ausrichtung Tiefenbohrung in 30 - 100 m Tiefe
Größe der Anlage
am Beispiel Einfamilienhaus
4 Personen
monovalente Anlage

 

bivalente Anlage

 
Deckung der Verbrauchs

Raumheizung monovalente Anlage

100 %

 

bivalente Anlage

 
Energieeinsparung - wird aktualisiert -
Treibhausgasvermeidung  
Kosten
ohne Förderung
Raumheizung - wird aktualisiert -

Förderung


Die Fördermaßnahmen sind teilweise an bestimmte Voraussetzungen und Einschränkungen gebunden und nicht immer kombinierbar.
Fördermöglichkeiten und Institutionen wechseln relativ häufig.
Es wird dringend empfohlen, sich konkret über den aktuellen Stand zu informieren, z.B. über
www.foerderdatenbank.de
Lebensdauer  
Amortisation  
Bemerkungen, Hinweise Technisch ausgereifte Konstruktionen
Vor Allem bei Berücksichtigung der Förderung wirtschaftlich einsetzbar

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24.09.2011